Vier-Augen-Prinzip
Definition
Das Vier-Augen-Prinzip verlangt, dass kritische Vorgänge von zwei unabhängigen Personen geprüft werden, bevor sie wirksam werden. In internen Kontrollsystemen (IKS) ist es Standard für Zahlungen und unumkehrbare Änderungen - und es überträgt sich direkt auf AI-Agenten: Ein Zahllauf, den ein Agent vorbereitet, wird erst nach zwei unabhängigen Freigaben ausgeführt.
Bei Agenten-Freigaben heißt Vier-Augen-Prinzip konkret: zwei getrennte Freigaben von verschiedenen Personen, dokumentiert mit Zeitstempel und Kanal, mit Fristen und Eskalation pro Stufe. Rollenbasierte Zuständigkeiten stellen sicher, dass nicht zweimal dieselbe Abteilung nickt.
Verwandte Begriffe
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